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Chapati

Chapatis sind traditionelle indische Brotfladen – quasi Brot auf ayurvedisch. Brot ist schon seit jeher eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. Und wer liebt nicht den Duft von frisch gebackenem Brot!

In der indischen Kultur sind Chapatis das häufigste traditionelle Brot. Chapatis sind runde Brotfladen, die nur aus Mehl und Wasser bestehen und im Tava, einer speziellen Pfanne, gebacken werden. Sie sind unglaublich köstlich und super einfach selbst zu machen.

Bei mir zu Hause gibt es regelmäßig Chapatis. Sie sind wunderbare Begleiter für fast jede Mahlzeit, du kannst sie zum Beispiel mit einem leckeren Dal oder auch nur mit einem Löffel Chutney genießen. Heute möchte ich mit dir ein paar Tipps teilen, damit deine Chapatis genaus köstlich werden, wie in Indien.

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Für 4 Chapatis brauchst du:

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  • 1,5 Tassen Mehl
  • etwas Wasser

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Alles was du brauchst, ist Mehl und Wasser. Das ist alles. Der Trick, um wirklich leckere, gute Chapatis zu machen, liegt im Mehl. Ich habe schon mit verschiedenen Mehltypen experimentiert und immer wieder festgestellt, dass das beste Mehl für Chapatis das indische Atta ist. Atta ist sehr sehr fein gemahlenes Vollkornmehl. Schau mal in dem Asia Laden bei dir in der Nähe vorbei – dort solltest du Atta bekommen. Alternativ kannst du auch normales Weizenmehl nehmen, am besten so fein wie nur möglich.

Ich habe auch mit anderen Mehlsorten experimentiert, falls du lieber kein Weizenmehl benutzen möchtest, geht es auch mit anderen Sorten. Ich habe zum Beispiel Buchweizen und Hirse ausprobiert. Beide funktionieren, sie verlangen nur ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl, als das Weizenmehl, weil sie natürlich nicht so sehr kleben.

Um den Teig anzurühren, vermische das Mehl mit so viel Wasser, bis ein fester Teig entsteht. Knete den Teig am besten immer mit der Hand. Im Ayurveda nutzen wir in der Küche für alles unsere Hände – das gibt nicht nur dem Essen eine extra Portion Liebe, sondern bringt auch deinen Körper in Kontakt mit dem Essen, sodass sich deine Verdauungsorgane bestens auf die Nahrung vorbereiten können.

Der Chapati Teig sollte im Idealfall über Nacht ruhen. Dann wird er weicher und leichter zu verarbeiten und deine Chapatis werden noch besser. Falls du spontan Chapatis machen möchtest, geht das natürlich auch. Du solltest aber versuchen mindestens 10 Minuten Ruhezeit für den Teig einzuplanen.

Dann teilst du den Teig und formst kleine Kugeln. Auf der bemehlten Arbeitsfläche kannst du jetzt deine Kugeln vorsichtig ausrollen. Um wirklich gleichmäßig runde Chapatis zu formen, verlangt es etwas Übung – also wenn beim ersten Versuch ein paar andere Formen als Kreise entstehen, dann macht das natürlich nichts!

Heize deine ungeölte Pfanne vor und backe dann deine Chapatis eins nach dem anderen von beiden Seiten, bis sie leicht braun werden.

Wenn du einen Gasherd hast, dann nimm die Pfanne zur Seite und leg das Chapati für einen kurzen Moment direkt ins Feuer. Wenn du alles richtig gemacht hast, bläht sich das Brot jetzt kurz zu einer kleinen Kugel auf. Nimm das Chapati dann direkt vom Feuer, damit es nicht anbrennt. Falls du keinen Gasherd hast, kannst du diesen Schritt einfach auslassen.

Und das ist auch schon alles! Chapatis sind wirklich super schnell selbst gemacht und versüßen eine jede Mahlzeit.

Tipp: Eine wunderbare Kombination ist Chapati mit Mung Dal oder mit Tamarinden Chutney.

Ich wünsche dir ganz viel Freude in deiner Küche! Chapatis machen eignet sich auch super, wenn du mit deiner Familie oder deinen Freunden zusammen kochst. Es macht einfach richtig Spaß!

Hab einen fabelhaften Tag!

Alles Liebe

Deine Laura

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