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Ayurveda Basics

Ayurveda ist die traditionelle indische Heilkunst, die seit tausenden von Jahren praktiziert wird. Heute möchte ich dir ein wenig näher bringen, worum genau es im Ayurveda geht und was die Grundlagen dieser Wissenschaft sind.

Das Wort Ayurveda ist Sanskrit und setzt sich aus den zwei Wörtern Ayur – Leben und Veda – Wissen/Wissenschaft zusammen. 

Ayurveda ist also die Wissenschaft des Lebens, oder auch die Fähigkeit, das Leben zu kennen. 

Um Ayurveda zu verstehen, ist es wichtig einmal zum Ursprung zu gehen und uns zu fragen, was die Definition von Gesundheit aus ayurvedischer Sicht ist. 

Das Ziel des Ayurveda, ist die Union von Körper, Geist und Seele und die Definition von Gesundheit ist genau das – die Union von Körper, Geist und Seele. Ayurveda gibt sich nicht mit der bloßen Abwesenheit von Krankheiten zufrieden, sondern geht weit darüber hinaus. Das Ziel des Ayurveda ist es, einen Zustand kompletten Einklangs mit sich selbst und dem gesamten Leben zu erzeugen. Das bedeutet also, dass Ayurveda sich nicht nur mit dem physischen Körper beschäftigt, sondern alle Aspekte des Seins mit einbezieht. 

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Prakriti und Purusha

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Das ayurvedische Weltbild basiert auf der Dualität von Prakriti und Purusha.

Das gesamte Universum, also alles was wir sehen, anfassen aber auch alles was wir denken, fühlen und wahrnehmen können, besteht aus den 5 großen Elementen – den Maha Bhutas. Diese Elemente sind von grob- zu feinstofflich Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum.

Diese manifestierte Natur heißt auf Sanskrit Prakirti. 

Neben Prakriti gibt es auch Purusha. Purusha ist die universelle Seele, die Energie, die alles bewegt oder das Göttliche, was allem zu Grunde liegt. Wie jeder Mensch Purusha für sich definiert, ist eine ganz persönliche Sache. 

Der wichtige Punkt hier ist anzuerkennen, dass Ayurveda auf der Dualität von Prakriti und Purusha basiert. Ayurveda ist eine spirituelle Wissenschaft – sie geht weit über die körperliche und manifestierte Ebene hinaus.

Wenn wir lernen die Prinzipien des Ayurveda nach und nach in unser Leben zu integrieren, arbeiten wir mit den 5 Elementen, mit der manifestierten Natur, Prakriti. Aber es ist wichtig, dass wir nicht vergessen, dass Ayurveda eine spirituelle Praxis ist, die eine göttliche Kraft im Universum anerkennt und versteht, dass alles im Universum durch Purusha zusammengehalten wird.

Wir lernen dann in Einklang mit uns selbst, mit den Rhythmen unserer eigenen Natur und auch mit den Rhythmen und Zyklen der äußeren Natur zu leben. Das Resultat ist, dass wir aus unserer Mitte heraus leben, in unserer Kraft stehen, Krankheiten gegenüber resistenter sind und das Leben voll genießen können.

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Die Doshas

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Aus den 5 Elementen, die wir wie Grundbausteine der Natur ansehen können, werden drei Prinzipien oder Biotypen, sogenannten Doshas gebildet. Die Theorie der Doshas ist die zentrale Lehre des Ayurveda. 

Jedes der drei Doshas besteht aus zwei Elementen und hat bestimmte Charakteristiken, basierend auf den Elementen, die ihnen zu Grunde liegen.

Vata besteht aus Luft und Raum und ist das Prinzip der Bewegung.  Vata ist kalt, trocken, leicht, fein, beweglich, ungleichmäßig und rau.

Pitta besteht aus Feuer und Wasser und ist das Prinzip des Metabolismus oder der Transformation. Pitta ist heiß, ölig, penetrierend, intensiv, sauer, scharf und flüssig

Kapha besteht aus Wasser und Erde und ist das Prinzip der Struktur und Stabilität. Kapha ist schwer, kalt, ölig, stabil, weich, gleichmäßig, süß, fest und viskös

Die wichtigsten Prinzipien des Ayurveda sind: 

  • Sowohl die Natur als auch der menschliche Körper und Geist können anhand der drei Doshas beschrieben und charakterisiert werden.
  • Jedes Dosha wird durch die ihm entgegengesetzten Eigenschaften ausgeglichen.

Es geht also darum, im ersten Schritt zu verstehen, mit welchen Doshas wir es zu tun haben, um dann im zweiten Schritt die jeweils entgegengesetzten Kräfte zuzuführen, um die Doshas in einen Zustand der Balance zu bringen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass jeder Mensch mit seiner ganz eigenen individuellen Konstitution zur Welt gekommen ist. Wir streben nicht nach einem ausgeglichenen Verhältnis der Doshas, also nach 33% Vata, 33% Pitta und 33% Kapha. Unser ganz individueller bestmöglicher Zustand, ist genau das Verhältnis, mit dem wir auf die Welt gekommen sind.

Das Dosha, das am stärksten ausgeprägt ist, hat auch die stärkste Tendenz, außer Balance zu geraten. Das heißt ein Vata-Typ sollte es zu seiner Priorität 

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Wichtige Prinzipien des Ayurveda: 

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  • Sowohl die Natur als auch der menschliche Körper und Geist können anhand der drei Doshas beschrieben und charakterisiert werden.
  • Jedes Dosha wird durch die ihm entgegengesetzten Eigenschaften ausgeglichen.

Es geht also darum, im ersten Schritt zu verstehen, mit welchen Doshas wir es zu tun haben, um dann im zweiten Schritt die jeweils entgegengesetzten Kräfte zuzuführen, um die Doshas in einen Zustand der Balance zu bringen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass jeder Mensch mit seiner ganz eigenen individuellen Konstitution zur Welt gekommen ist. Wir streben nicht nach einem ausgeglichenen Verhältnis der Doshas, also nach 33% Vata, 33% Pitta und 33% Kapha. Unser ganz individueller bestmöglicher Zustand, ist genau das Verhältnis, mit dem wir auf die Welt gekommen sind.

Das Dosha, das am stärksten ausgeprägt ist, hat auch die stärkste Tendenz, außer Balance zu geraten. Das heißt ein Vata-Typ sollte es zu seiner Priorität machen, Lebensmittel und Routinen zu wählen, die Vata besänftigen.

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Ayurveda in der Praxis 

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Der erste Schritt, um die Weisheiten des Ayurveda anwenden zu können, ist die Analyse der eigenen Konstitution. Die Konstitution kann anhand eines Dosha Tests ermittelt werden, genauer ist der Besuch bei einem ayurvedischen Arzt. 

Als zweites gilt es, sich mit seiner Umgebung vertraut zu machen. Auch die Zyklen der Natur, die Jahreszeiten, die Monatszyklen und die täglichen Zyklen werden von den Doshas beeinflusst.

Aus ayurvedischer Sicht kann Gesundheit nur in Einklang mit der Umgebung entstehen, es ist also sehr wichtig, dass wir unsere täglichen Routinen und unsere Ernährung an das Klima und seine Veränderungen anpassen.

Auch die Nahrung ist ein enorm wichtiges Hilfsmittel, um ein dynamisches Gleichgewicht und Einklang zu erzeugen. Denn wie wir bereits wissen, besteht die gesamte manifestierte Natur aus den drei Doshas. Und dies beinhaltet natürlich auch all unsere Nahrungsmittel. Wir können durch Ayurveda lernen, die verschiedenen Lebensmittel gekonnt so einzusetzen, dass sie unsere Doshas ausbalancieren und unser Verdauungsfeuer unterstützen. 

Genauso wichtig wie Essen, ist auch Fasten. Fasten wird im Ayurveda genutzt, um dem Verdauungstrakt eine Pause zu gönnen, sodass die Selbstheilungskräfte des Körper aktiviert werden. Auch fürs Fasten gibt es bestimmte Momente in den natürlichen Jahreszyklen, die sich besonders gut zum Fasten eignen ( zum Beispiel Ekadasi). 

Der Einsatz von Mineralien und Heilkräutern ist ebenfalls ein wichtiger Part des Ayurveda. Wie immer gilt hier das Prinzip, die Elemente, die zu stark vertreten sind, zu besänftigen, indem mehr von dem gegensätzlichen Element hinzugefügt wird.

Es gibt außerdem auch zahlreiche ayurvedische Therapien und Behandlungen. Die komplexeren Therapien, wie zum Beispiel Pancha Karma, eine intensive Reihe an Reinigungsritualen, werden von erfahrenen Ärzten durchgeführt; andere, simplere Behandlungen können auch ganz leicht zu Hause selbst angewendet werden. Dazu zählt zum Beispiel Abhyanga – die ayurvedische Ölmassage. 

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel gefallen hat und du am liebsten direkt loslegen möchtest, Ayurveda in dein Leben zu integrieren.

Wenn du neugierig geworden bist, und gern noch mehr über Auyrveda herausfinden möchtest und wir du es konkret in dein Leben integrieren kannst, dann melde dich gern bei mir. Ich helfe dir gern auf deinem Weg und freue mich von dir zu hören!

Alles Liebe

Deine Laura

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PS: Hast du schon den YOGASANA Doshatest gemacht, um herauszufinden, was deine Konstitution ist? Du findest ihn zusammen mit 6 Seiten umfangreichem Ayurveda Input kostenlos zum download hier.

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